Der Zweck unseres Vereines, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, liegt in der Förderung der Ausübung des Bergsportes als Amateur, insbesondere für aktive und ehemalige Angehörige des österreichischen Bundesheeres und deren Familien, sowie zusätzlich für einen offenen Kreis von interessierten und geeigneten Personen.
(§ 2 der Statuten)
Gemäß § 5 der Statuten dürfen nur natürliche Personen aufgenommen werden. Zivildiener kön- nen nicht berücksichtigt werden. Über die Aufnah- me von Mitgliedern ent- scheidet der Zweigver- einsvorstand. Die Auf- nahme kann ohne Anga- be von Gründen verwei- gert werden.
Die erste Mitgliedsprämie beträgt € 20.--, jeder wei- tere Jahresbeitrag nur mehr € 6.-- und berechtigt zur Teilnahme an den ge- botenen Veranstaltungen, Unternehmungen und Vorhaben, sowie zur Nutzung aller dem Verein zugänglichen bzw. über- lassenen Infrastruktur. Die detaillierten Möglichkei- ten, Rechte und Pflichten sind in den Statuten des Vereins, beim Vorstand oder auch in unserer Homepage jederzeit einsehbar.
13. bis 15 07 24
Der Biancograt ist eine der ästhetischsten Touren in den Alpen, kaum ein anderer Anstieg hat soviel Ausstrahlung wie die weiße Gletscherschneide an der Nordseite des Piz Bernina. Der auch als „Himmelsleiter“ bezeichnete Grat hat bis heute nichts an seiner Beliebtheit verloren und wird an schönen Tagen von unzähligen Bergsteigern begangen(Auszug „Bergsteigen.com“), was wir unmittelbar erleben durften .
Am 13 07 24 begann unser, schon lange geplantes Abenteuer „BIANCO GRAT“ in PONTRESINA (1800m) im schweizerischen GRAUBÜNDEN.
Um 1300 Uhr bestiegen wir (Conny H., Martin R., Thomas H., Manuel G., Gerold F., Robert J. und ich) eine Pferdekutsche, fuhren mit dieser in das „VAL ROSEGG“ soweit es ging und stiegen dann die 590 HM zur TSCHIERVA Hütte (2583m) auf. In diesem relativ neu renovierten Gebäude verbrachten wir die Nacht.
Tagesleistung: ca. 200 km Autofahrt, 1 Stunde Kutschenfahrt, 590 HM Aufstieg auf 5,3 km in knapp 2 Stunden
Am 14 07 saßen wir bereits um 0300 Uhr
beim Frühstück und eine halbe Stunde später war dann Schluss mit
lustig. Im Licht unserer Stirnlampen stiegen wir bis zum Eisfeld
unterhalb der Furcola Prievlusa. Von hier ab wurde es immer heller,
wir schnallten die Steigeisen an und stiegen zur Furcola (3430m) auf.
Dort die Steigeisen wieder weg und im
maximal 3. Schwierigkeitsgrad in mehreren Seillängen bis zum
elendslangen, aber überaus beeindruckenden, Schneegrat hinauf zum
PIZ BIANCO (3996m).
Leider war dann der Verbindungsgrat zum PIZ
BERNINA derart überlaufen, dass wir lange Zeit nur extrem langsam
weiter kamen. Einzelne Abseilstellen waren völlig blockiert, sodass
gute Nerven von Vorteil waren. Das herrliche Wetter, die gewaltige
Szenerie in der Berninagruppe verkürzten uns aber die langen
Wartezeiten. Irgend wann standen wir dann aber doch am einzigen
4000er der Ostalpen, dem PIZ BERNINA (4048m).
Von dort ging es dann, teils sehr
ausgesetzt in den SPALA GRAT. In diesem Bereich kamen wir noch zu
einer unmittelbaren Hubschrauberbergung eines überforderten
Bergsteigers und stiegen dann, unterbrochen durch einige
Abseilstellen, zur MARCO E ROSA Hütte (3610m) ab.
Leider mussten dort 3 von uns mit einem Notlager im Winterraum
das Auslangen finden, was weniger motivierend war, aber die Nacht war
ja wieder nicht all zu lange.
Tagesleistung: in über 14 Stunden, 1740 HM im Auf- und 698 HM im Abstieg auf ca. 8 km
Am 15 07 erst um 0500 Uhr Frühstück
und eine halbe Stunde später hingen wir dann aber schon wieder am
Seil und marschierten so gesichert, über weite Gletscherbecken,
zahlreiche Auf- und Abstiege und einen interessanten Blockgrat den
PIZ PALÜ-Gipfeln zu. Den 3899 m hohen Hauptgipfel erreichten wir
ohne jegliche Stau und genossen dort die gewaltige Rundumsicht weit
hinein in die Schweizer-Bergwelt. Volle Konzentration forderten in
diesem Bereich die überaus beeindruckenden, auf beiden Seiten steil
abfallenden und kaum 50 cm breiten Firngrate bei jedem Schritt.
Ein
langer Gletscherabstieg folgte, bevor uns ein letzter Felsrücken von
der Bergstation der DIAVOLEZZA Seilbahn auf 2973m trennte.
Wohlbehalten und überglücklich kehrten wir dort vor einem
unbeschreiblichen Bergpanorama ein und fuhren anschl. mit der
Gondelbahn ins Tal und mit der SBB zurück zum Ausgangspunkt in
PONTRESINA.
Tagesleistung: in gut 6 Std, 9,2 km mit 633 HM Auf- und 1244 HM Abstieg
Ein tolles Unternehmen das uns allen
sicher für immer in Erinnerung bleiben wird. Ganz besonders bedanken
möchte ich mich bei unseren Seilträgern die durch diesen Einsatz
den anderen den Aufstieg erlechtern konnten, den Vorsteigern am
heißen Ende des Seiles und unserem Martin der durch sein Vorwissen
wesentlich zum Gelingen beigetragen hat.
PS: Nicht zu empfehlen ist diese Tour für sparsame Leute
Gruß Ewald
Heeressportverein Absam Alpinismus
Zweigvereins-Leiter:
Roland TRUTSCHNIG
Truppenübungsplatz HOCHFILZEN
6395 HOCHFILZEN, Schüttachstr. 1
0664 6226433
An jedem Donnerstag treffen wir uns um 1800 Uhr zu
einem Vereinsabend (Stammtisch).
Dabei wird informiert, Erfahrungen ausgetauscht,
geplant und die Gesellschaft gepflogen.
Die Abende finden im Gasthaus RÖMERWIRT in AMPASS statt.
KOMM AUCH DU !!!
Heeressportverein Absam Alpinismus
Zweigvereins-Leiter:
Roland TRUTSCHNIG
Truppenübungsplatz HOCHFILZEN
6395 HOCHFILZEN, Schüttachstr. 1
0664 6226433